Hallo und herzlich Grüß Gott in meinem Blog. Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus meinen Texten. Viel Spaß beim Lesen!
Texte zu den Videoclips von Gernot Hassknecht aus der heute-show:
Sommerpause in der Politik. Wieder einmal demonstriert Gernot Hassknecht wie schnell Emotionen eine eloquente Berichterstattung kippen lassen. Diesmal wird der Tatort ins ZDF verlagert und in die Schusslinie geraten die Fernseh-Autoren, die mangels Politikern nicht genügend Stoff liefern können. Aber Drehbuchschreiber Hassknecht bleibt in diesem Ermittlungsfall keinesfalls linientreu. Die armen Opfer erleiden weder Kopfschuss, noch werden sie erschlagen. Wie die böse Fee im Märchen lässt er die Schreiberlinge zu lästigen Nagetieren mutieren. Die wirklichen Täter haben sich in die Sommerpause verabschiedet. Die Hoffnung aber stirbt zuletzt. Denn wie lehrt uns eine kriminalistische Faustregel: Der Täter kehrt immer wieder an den Tatort zurück. Und Hassknecht setzt noch einen drauf. Wie? In gekonnt zielsicherer Weise. Sehen Sie selbst. Und das alles ob der Sinnhaftigkeit der alljährlichen Sommerpause.
Gernot Hassknecht über die Grünen in NRW: Wenn der Meister der verbalkünstlerischen Kreativität zur Schere greift, ist Hardcore zur besten Sendezeit garantiert. In „Gernots Salon“ ist der Kunde dieses Mal nicht König, sondern aus NRW. Und Hassknecht setzt rigoros an zur politischen Kahlrasur. Nach einer gehörigen Kopfwäsche blättert die grüne Farbe langsam ab. Was übrig bleibt von einst wilden Mähnen sind ein paar schwarze Strähnchen und kaum gutes Haar. Gegen Standverlust, wie die Analyse ergibt, hilft nicht mal mehr ein Dreiwetter Spray. Hassknecht wäscht mit allen Wassern. Walzt ohne Wenn und Aber über die fast kahlen Köpfe und zaubert aus dem was übrig bleibt zu guter Letzt einen echt stylishen Milieu-Schnitt. Sie möchten wissen, wie das aussieht? Schauen Sie doch einfach mal rein.
Gernot Hassknecht zum Rücktritt von Horst Köhler. Der Nachruf Hassknechts zum Rücktritt des Präsidenten geht Hand in Hand mit der Verleihung des Hassknecht‘schen Verbal- Wanderpokals. Letzterer bekleckert, wie sollte es anders sein, den Adressaten nicht notwendigerweise mit Ruhm und Ehre. Kein Wunder angesichts der desaströsen Nebenwirkungen, für die Horst Köhler mit seinem Rücktritt im Magen Trakt des Moderators gesorgt hat. Da helfen kein Arzt und auch kein Apotheker mehr. Die aerodynamische Entladung des Traktes beeinflusst zweifelsfrei die psychische Verfassung und endet vorhersehbar in einem dem Zeitgeist entsprechenden Burnout mit bildlich störenden Folgen. Aber Hassknecht wäre nicht Hassknecht, wenn er nicht wüsste, dass im Ernstfall hilft, über alles zu reden. Das kann er gut und spricht damit so manchem aus der Seele.
Ein paar bayerische Gedanken zum Thema Bestattungsvorsorge
Bei mir gibt’s nix zum Lacha. Weil ich ein ernsthafter Mensch bin, einer , der sich Gedanken macht:
Vorsorge Gedanken
Wir müssen mal reden. Ernsthaft. Es geht um die Bestattungsvorsorge. Ich weiß dass des koan interessiert. Solang er ned selbst betroffen ist. Geht mir ja auch so. Aber bei der Thematik is es so, wenn man selbst betroffen ist, isses zu spät zum drüber reden. Dann ham Sie nämlich nix mehr zu melden.
Es geht ja schon mit der Vorstellung los, dass ich mal nicht mehr bin – unvorstellbar. Über ein Leben nach dem Tod will ich schon zweimal nicht nachdenken. Allein deshalb – was ich da alles abarbeiten muss – karma - technisch betrachtet. Da brauch ich noch nicht mal auf meine ganzen früheren Leben zurückgreifen. Da reicht schon das Jetzige. Ja mi host gsegn. Schene Aussichten san des.
Wissen Sie eigentlich, was heutzutage eine Bestattung kostet? Ned gell. Für 500 Euro kriegen Sie kein Ticket mehr – für die letzte Reise. Und sowas wie eine Bahncard oder Bonus Meilen gibt’s ja da auch nicht. Warum auch. Die Fahrt machen S eh bloss oa moi.
Hams eana scho mal überlegt, welches auf dem heutigen Arbeitsmarkt der krisensicherste Job ist. Brauch ich Ihnen nicht erzählen, oder? Auch wenn dieser Beruf…. Also ich hab ja schon Schwierigkeiten mit dem Wort „Beruf“, kommt von Berufung und da frag ich mich schon, wer sich dazu berufen fühlt. Mal ehrlich. Aber was macht man nicht alles fürs liebe Geld. Und außerdem , welche Kundschaft prüft denn schon nach, ob da wirklich drin ist was draufsteht – auf der Rechnung oder im Sarg. Im Endeffekt ist doch jeder froh, wenn der Deckel drauf ist und der Großvater endlich unter der Erde. Egal wie. Dass wir dafür gerne was springen lassen – das weiß jeder Bestatter. Mich wundert’s ja, dass die heute noch alle Trauer- oder Bestattungshilfe heißen und nicht schon „Nirwana Travel“.
Also, ich tendiere schon eher zu einer Feuerbestattung – mit so einer Urne kann man ja nicht viel falsch machen. Allerdings intensiver nachdenken darfst ja da auch wieder nicht.
Dass man vorher in den Ofen kommt – ich kann ja auch nichts dafür – dass mir da immer die Hexe aus Hänsel und Gretel dazu einfällt. Nur bei der Hexe ist ja sozusagen historisch belegt, dass die auch wirklich im Ofen landet. Wer kontrolliert denn das mal bei mir? Hernach ende ich dann doch beim Herrn von Hagens auf dem Obduktionsteller als transparente Horizontalscheibe. Simma mal ehrlich, so genau weiß doch keiner, woher der sein Material bezieht.
So ein Sarg im Krematorium, der verschwindet ja nur hinter einer Tür, wo sich angeblich der Ofen befindet. Glauben Sie im Ernst, dass auch nur einer meiner Trauergäste Interesse hat zuzuschauen wie ich verheizt werde. Wer will denn sowas sehen? Ich weiß aber dass die im Krematorium für alle Eventualitäten vorgesorgt haben. Einen Ofen gibt’s da schon. Und neischaugn kama da auch – durch so ein kleines rundes Fenster, nicht einmal so groß wie ein Bullauge. Du siegst aber ned mehra wie ein paar Flammen. Was jetzt da wirklich verbrannt wird – ???. Und ob die Öffnung durch die der Sarg einfährt, jetzt wirklich in den Ofen führt und nicht zu einer Art Hinterausgang – woaß a koana. Womit wir wieder beim Herrn von Hagens wären. Glauben Sie im Ernst, Ihnen würde das auffallen, wenn im Hof vom Krematorium ein LKW steht mit der Aufschrift „Hagens International Transport GmbH“.
Mir persönlich stinkt des ja. Dass mit meiner Leich noch soviel Geld verdient wird. Deswegen hab ich mir überlegt, dass ich meine Reste gleich freiwillig dem Herrn von Hagens vermache. Nicht, weil ich den jetzt so toll finde mit seinen Plastinaten. Früher hat man sowas Leichenfledderei genannt. Aber heute kannst ja mit allem Geld machen. Nur bevor sich der Bestatter eine goldene Nase an mir verdient. So kann mir ja nicht mehr passieren, als dass der Herr von Hagens mich fragt: Wie hätt ma’s denn gerne: Am Stück oder aufgeschnitten?“ Des is mir dann relativ, wie der mich verwurstelt. Solange ich nicht als Leberkäs ende.
Das ist noch längst nicht alles!
Weitere Fachgebiete sind:
Krisenintervention im Rettungsdienst
Bestattungsvorsorge
Trauer
Land Art
Australien
uvm.
Einfach mal melden, ich freue mich über Ihr Interesse.
Dankeschön fürs Vorbeischau'n
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